Weniger ist Mehrwert.

Blog | Einfach produktiv & glücklich im Büro 4.1

19. November 2017
von Sylvia Nickel
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Kannst Du einen Stellplatz nachweisen?2 Minuten Lesezeit

Joachim Schlosser fragt »Können Sie einen Stellplatz dafür nachweisen?«. Eine interessante Frage, nicht nur für Minimalisten. Hier sind meine Gedanken dazu.

Unser Hab und Gut ist in Bewegung, ständig. Hier ein neuer Stift, da ein neues Gimmick und für den Privathaushalt: hach, was für eine schöne Deko. Minimalisten kennen die Prüffragen wie »ist dies wirklich notwendig?« oder »wovon trenne ich mich dafür?«. Eigentlich verhält es sich wie mit dem Baurecht, denn wer insbesondere innerstädtisch Gebäude errichtet, muss die Frage nach den zwangsläufig benötigten Stellplätzen nach dem jeweiligen Landesbaurecht beantworten und entsprechende Kapazitäten planen, nachweisen oder ablösen. Letzteres entbindet den Bauherrn dort von einer Nachweispflicht, wo diese unmöglich ist. Die Ablösesumme verpflichtet hingen die Kommune, den Bedarf in den öffentlichen Stellplätzen zu berücksichtigen. Soweit das Prinzip des Stellplatzes. Was aber ist mit Privathaushalt und Büro?

Jedes Ding hat einen Ort, SEINEN ORT.

Das ist meine Devise. Und da ich über einen vollständig eingerichteten Platz (sowohl im Büro als auch privat) verfüge, stelle ich mir bei Investitionen die Frage: was kann dafür weg? Der Bücherschrank ist beispielsweise klar begrenzt, und zwar auf 10 laufende Meter Buchregal. Bei Anschaffung neuer Bücher verleihe, verschenke oder verkaufe ich Exemplare, die ich bestimmt nicht noch einmal lesen werde. Insofern gilt »Stellplatzsicherheit«.

Andere Gegenstände wie neue technische Gimmicks für’s Büro müssen ihren Stellplatz finden. Auch hier arbeit ich persönlich mit Begrenzung: die operativ einzusetzenden Gegenstände haben nebst Ordnern insgesamt ein Sidebord (rd 1,50 * 70 cm) zur Verfügung. Wenn etwas neues hinzukommt, muss etwas altes weg.

Carsharing statt Stellplatz?

Allerdings wäre es noch besser, gleich ein »Teilauto« zu haben und damit keinen Stellplatz zu benötigen. Das habe ich persönlich noch nicht geschafft. Denn diese bedeutete für das Bücherbeispiel, dass ich nur Raum für die aktuellen Lesexemplare benötige und mich konsequent nach dem Lesen für die »Desinvestition«, den Abschied vom nicht mehr gebrauchten Gegenstand, entscheide. – Interessant ist die Stellplatzfrage auch digital, denn wer weiß wirklich, wie viel Datenmüll sich auf der heimischen Festplatte, in der Cloud oder im Archiv versteckt. 😉

Danke, Joachim Schlosser, für diese Inspiration.

Entspannte Grüße,
Sylvia Nickel

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3. November 2017
von Sylvia Nickel
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XING & Co.: Was eintragen in den Zeiten ohne Arbeitgeber?4 Minuten Lesezeit

Der Artikel »XING-Profil „Profildetails“« ist der meist gelesene Artikel auf diesem Blog. Danke dafür 🙂 In der Sprechstunde erreichte mich eine Nachfrage zu den Angaben in Sachen Arbeitgeber. Diese ist brisant.

Arbeitgeber auf XING, Linkedin & Co. freischalten? Pro und Contra

Wir geben tagtäglich viele Daten Preis. In sozialen Netzwerken können wir entscheiden, was wir für alle Mitglieder der jeweiligen Plattform freischalten. Der Arbeitgeber gehört in sozialen, beruflichen Netzwerken dazu. Aber: nichts und niemand verlangt, alle Arbeitgeber oder auch nur den aktuellen anzugeben. Dies hat Vor- und Nachteile. Wer seinen Arbeitgeber angibt,

  • zeigt, dass er in einem aktiven Arbeitsverhältnis beschäftigt ist,
  • stellt damit Details über Rolle, Branche usw. zur Verfügung, und
  • gibt dadurch auch ein Zeichen, sowohl für potenzielle Kunden, Lieferanten, aber auch: Recruiter.

Damit sind auch Nachteile verbunden: unerwünschte Kontaktanfragen von Vertrieblern, Recruitern, Versicherungsmaklern usw. Diese suchen nach bestimmten Rollen, Branchen und Unternehmen für Ihre Social Media Aktivitäten. Ein weiterer Nachteil ist, dass Menschen, die wir nicht kennen, unser Rollenprofil in der Organisation kennen, was auch immer mit dieser Infromation verbunden ist.

Denn primär bist Du »außergeschäftlich«, außerhalb Deiner Rolle in der Organisation auf diesem sozialen Netzwerk unterwegs, beispielsweise um Kontakte zu früheren Kollegen und Kolleginnen zu halten, eingeschlafene berufliche Kontakte zu intensivieren oder zu schauen, was sich für Möglichkeiten auftun.

Wer jedoch die beruflichen sozialen Netzwerke als Chance zum aktiven Netzwerken begreift, wird das Feld der aktuellen Rolle nicht leer lassen. Dass man das Feld besser nutzen kann als mit der Rollenbeschreibung habe ich hier erläutert. Doch wie sieht es aus, wenn gerade gar kein Arbeitgeber angegeben werden kann?

Ich weiß, dass ich ab dem … keine Arbeitgeber habe – was tun?

Kommen wir zum Thema der Sprechstunde. Die Frage lautete:

»Ich beende meinen aktuellen Arbeitsvertrag zum … . Aller Voraussicht nach werde ich … Monate später in der neuen Rolle engagiert sein.
Was trage ich in der Zwischenzeit unter der Rubrik „Arbeitgeber“ ein?«.

In diesem Fall sind offensichtlich die Verhandlungen aufgenommen worden. Eine weitere Suche ist nicht gewünscht. Diese ist nicht immer der Fall. Daher folgende Möglichkeiten in arbeitgeberlosen Zeiten.

3 Möglichkeiten

»Sucht eine neue berufliche Herausforderung«

So oder ähnlich kann man die aktive Suche umschreiben. Damit lässt Du die Hosen herunter. Fakt ist: Du suchst. Kann dies eine gute Verhandlungsposition sein?
Besteht diese Situation schon länger, so kannst Du eventuell auch einen »Sabbatical« oder eine »Auszeit« oder »Neuorientierung« daraus machen? Es bleibt stets der Beigeschmack, dass Du gerade suchend bist. Fundstücke aus XING:

  • Suche nach neuer Arbeitsstelle
  • Ich bin Ihr/e neue/r …
  • In Elternzeit

»freiberuflich«

Akademische Berufe ermöglichen stets auch ein freiberufliches Engagement. Dies betrifft nicht nur die sogenannten Katalogberufe. Deshalb muss nicht eine Unternehmenswebsite bestehen oder eine Umsatzsteuernummer beantragt werden. »Freiberuflich« kann vieles sein, hauptsächlich das Angebot der eigenen Kenntnisse.

»Der Experte/die Expertin für …«

Charmant ist die Lösung, das Profil auf den Punkt zu bringen, indem die Zeilen »aktuelle Tätigkeit« und »Akademischer Abschluss« kreativ genutzt werden. Hier einige Beispiele für das Feld »aktuelle Tätigkeit«, die mir beim Scrollen durch Profile positiv aufgefallen sind:

  • Und wann sprechen wir miteinander?
  • Experte für persönliches Wachstum
  • Substanzwertberater und Augenöffner
  • Entscheiden Sie sich für ein großartiges Leben!
  • Komplexe Unterlagen – schnell sortiert
  • Mit der 360°-Betrachtung Risiken gekonnt managen-Fachkräfte binden & rekrutieren
  • holt Sie aus dem Hamsterrad – schnell & individuell
  • Für Ihre persönlichen Glücksmomente
  • Bewusst leben. Bewusst führen.
  • Telefon +49–…
  • Ideen >> entwickeln >> modellieren >> und …

Natürlich muss Dein Profil im Sinne der Arbeitgeber- oder Abschlussangabe auch zu Dir passen. Ein pures Kopieren eines vorhandenen Slogans empfiehlt sich selbstverständlich nicht. Und BTW (by the way): beim Scrollen war ein Profil unter zwanzig derart originell individualisiert. Es besteht also durchaus die Chance, sich hierdurch positiv hervorzuheben. 🙂

Dieses Thema ist Teil  der Reihe »Kontaktmanagement & Netzwerken«.  Die Aufzeichnung mit weiteren Tipps rund um Profildetails, Portfolio etc. findest Du unter dem Link.  Weitere Webinare  von mir findest Du übrigens auf edudip und sofengo. Die Literatur, Vorträge und Videos habe ich hier für Dich zusammengestellt.

Ich wünsche Dir ein entspanntes Netzwerken auf XING, Linkedin, Google+ &Co,
Sylvia Nickel

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27. Oktober 2017
von Sylvia Nickel
1 Kommentar

Warum Dir ein gutes Aufgabenmanagement bei der 72-Stunden-Regel hilft3 Minuten Lesezeit

»Wer schreibt, der bleibt.« heißt es so schön. Und wie der Ursprung dieses seit Beginn des letzten Jahrhunderts genutzten Sprichworts lässt sich auch nicht die Entstehung der 72-Stunden-Regel nachweisen, auch wenn viele Seiten auf Studien verweisen; Quellen werden nicht genannt und lassen sich nicht ermitteln.

Allerdings gibt es vielerlei Dinge, die darauf hinweisen, dass irgendetwas dran ist an den berühmten drei Tagen. Wesentlich ist die Macht der Gewohnheit, denn den Großteil des Tages wiederholen wir Abläufe und denken dieselben Gedanken. Einen neuen Gedanken oder eine neue Handlung zu etablieren fällt dann schwer. »Da war was …« — so oder ähnlich ergeht es uns am vierten Tag nach dem wunderbaren Aha-Effekt. Erst wenn die Umsetzung oder die Wiederholung gesichert ist, etwas durch Verknüpfung mit einer Routine (bei neuen Gewohnheiten) oder durch eine wirksam formulierte Aufgabe (bei Ideen, Projekten, Vorhaben, Zielen).

Von der Idee zum ersten Schritt

Dir fällt etwas Fantastisches ein, während Du von A nach B reist oder mit C in einem Meeting sitzt. Doch Du nutzt keine Gelegenheit, diese sofort zu dokumentieren, etwa mit einer schriftlichen Notiz, einem Foto oder einer Sprachaufnahme. Wenige Stunden später sind Dir bereits Details zu der Idee entfallen. Daher gilt:

Was Dir hilft, ist ein Notizmanagement. Ich persönlich nutze beispielsweise (digital) Google Notizen/Keep bzw. mein (analoges) Generalbuch für Notizen. Notizen sind jedoch keine Aufgabe, sondern Ideen und Informationsbrocken, die im Tagesverlauf anfallen. Später – am Nachmittag/Abend – entscheide ich darüber, ob die Notiz in das Wissensmanagement oder in das Aufgabenmanagement überführt wird oder ob sie irrelevant für mich ist.

Formuliere eine konkrete Aufgabe, direkt

Idee erkannt, Handlungsbogen gespannt. — Das ist die Magie des Aufgabenmanagements. Denn hier landen nicht die Informationsschnipsel, sondern klare Handlungserinnerungen:

  1. Wie viel Zeit benötigt der nächste Schritt?
  2. Was für ein Projekt ist angesprochen?
  3. Was ist zu tun?

Lege die Aufgabe genau so an. Achte dabei auf übersichtliche Zeitschnipsel, beispielsweise »30 Minuten«. Nutze Farben für Projekt oder Rollen. So mag die Idee heute lauten:

»30 Min. | Blog | »Vergiß' die Mouse« schreiben«

Dieses Thema ist Gegenstand der Webinare die perfekte TDL sowie Ideenmanagement mit Umsetzungserfolg. Den Videomitschnitt findest Du hier. Weitere Webinare von mir findest Du übrigens auf edudip und sofengo. Die Literatur, Vorträge und Videos habe ich hier für Dich zusammengestellt.

Eine entspannte Zeit,
Sylvia Nickel
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Singletasking (c) Sylvia Nickel | KarriereNachMass.de

13. Oktober 2017
von Sylvia Nickel
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Plädoyer für Monotasking2 Minuten Lesezeit

E-Mail hier, Message da und ja: da sitzt noch ein Gegenüber und wartet auf Antwort, während der Finger über das Tablet streicht. Wir leben in einer Multioptionsgesellschaft und dies gilt insbesondere für den Moment, das Jetzt. Doch das zeitüberlappende Bearbeiten mehrerer Aufgaben ist schädlich, genauso schädlich wie häufige Unterbrechungen. Ich bin leidenschaftlicher Verfechter des Monotasking, obwohl oder gerade weil ich früher Multitasker war.

Multitasking: Das passiert in Deinem Gehirn

In Deinem Gehirn finden stetig mehrere Prozesse zeitgleich oder zeitüberlappend statt. Was aber mit Mono- oder Singletasking gemeint ist, das sind die bewussten Prozesse, von welcher das Gehirn zeitgleich nur einen ausführen kann, beispielsweise mit Person zu Thema B reden und mit Person C zu Thema D.

Was passiert ist folgendes: gedanklich unterbrichst Du das Gespräch mit Person A, während Du über die Antwort an Person B nachdenkst. Jede Unterbrechung aber zehrt an der Konzentration und kann sogar das Kurzzeitgedächtnis durcheinander bringen, wie ich hier beschreibe. Stell Dir vor, Du zählst die berühmten Schäfchen und es unterbricht Dich jemand. Du beginnst stets erneut. Es ist nahezu ein Verblödungsprogramm, frei nach dem Motto »und täglich grüßt das Murmeltier«. — Welches Gehirn schaltet nach der x-ten Wiederholung nicht auf »tilt«?

Natürlich kann man mehrere Dinge zeitgleich tun, jedoch mit verschiedenen »Kanälen«. So klappt es, beim wohl eingeübten Autofahren (unbewusste Prozesse) über die Einkaufsliste nachzudenken (bewusste Prozesse). Wir können jedoch nicht über die Einkaufsliste und die Projektliste zeitgleich nachdenken. Wir »switchen«. Es sind jedoch nicht nur die tatsächlichen Unmöglichkeiten, die für ein Monotasking sprechen: Du benötigst immer mehr »Helferlein«, damit Du nichts vergisst.

Singletasking (c) Sylvia Nickel | KarriereNachMass.de

3 gute Gründe für Monotasking

Darum ist Monotasking gut:

  1. Je mehr Aufgaben Du gleichzeitig bearbeitest, desto geringer ist die Konzentration und dadurch höher das Fehlerrisiko;
  2. Du steigerst durch die Achtsamkeit der Konzentration auf einer Aufgabe Deine Resillienz: Stress prallt ab. Dein Körper dankt es Dir mit ruhigem Herzschlag und Ausgeglichenheit.
  3. Mit dem Erfolg in Gelassenheit steigerst Du Deine Lebensfreude.

Viel Freude beim Monotasken,
Sylvia
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J. Herbin Tintentroller © Sylvia NiCKEL

7. Oktober 2017
von Sylvia Nickel
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Im Einsatz: J. Herbin Metalltintenroller, nachfüllbar3 Minuten Lesezeit

Zeit für eine neue Kategorie in diesem Blog: Meine Arbeitsmittel. Dazu gehört mein Lieblingsstift (nebst drei anderer).

Nachhaltigkeit im Büro 4.1

Wer sich mit Nachhaltigkeit beschäftigt — und nichts anderes verbirgt sich in dem ur-ökonomischen Prinzip »weniger ist Mehrwert« — wird kurz über lang die Frage nach entsprechend zuverlässigen Utensilien im Büro 4.1 stellen. Mit dem nachfüllbaren Metalltintenroller von J. Herbin bin ich persönlich voll und ganz zufrieden. Seit 2006 nutze ich keine Einweg-Tintenroller mehr. Sicher hat zuvor auch der Tintenroller aus dem einen oder dem anderem Hause des Vertrauens Eingang in mein Büroreich gefunden, aber: man schreibt nicht nur mit einer Farbe 🙂

Und dann die Ökonomie: Na klar, man kann alljährlich irgendwie die Vier-Farben-Kombinationen an Tintenrollern unter 3 € erstehen. Diese Stifte sind binnen 12 Monaten dann auch »fertig«: eingetrocknet oder leer und nicht nachfüllbar. Vier Stifte wandern in den Müll …  — was wäre, wenn der Stift 25 Jahre hielt und das 30ml- oder 50ml-Tintenfäßchen dazu wahrscheinlich ebenso lange Tinte lieferte?

J. Herbin Tintentroller © Sylvia Nickel

J. Herbin – Features

Aufgefüllt wird per (Standard-Einweg-)Füllerpatrone, aber auch ein Aufziehmodul (Kolbenmechanik) ist für wenige Euro verfügbar. Somit benötigt die Auffüllung nur noch die Tinte der Wahl, beispielsweise von J. Herbin, wo eine hervorragende Farbpalette zur Verfügung steht. Meine Lieblingsfarbe ist übrigens »Orange Indien«, ganz passend zum Orange in den medialen Präsenzen. 🙂

Tradition und Geschichte im Büro 4.1

Das 1670 in Paris gegründete Unternehmen  J. Herbin befasst sich seither mit Schreibutensilien samt Siegelwachs und Tinte; vom Sonnenkönig über Coco Channel — auch bis zu Dir?

Den nachfüllbaren Tintenroller gibt es für rund 20 € beim Fachhändler Deines Vertrauens.

TIPP: gleich mehrere Roller samt Tinte oder Tintenpatronen für die verschiedenen Farben ordern, denn für on- und offline gilt: nutze dieselben Farben für deine Kategorien, im Kalender, im Notizbuch und auf der To-Do-List.

Frohes Schaffen,
Sylvia Nickel

PS: Diesen Beitrag schreibe ich aus voller Überzeugung, ohne jegliche Zuwendung irgendeines Unternehmens. Ich bin und bleibe überparteilich, auch in Sachen Büro 4.1.
Meine erste Produktbewertung zum J. Herbin Tintenroller erschien auf Amazon am 01.11.2016.

PPS: Ich habe lange darüber nachgedacht, diese Kategorie einzuführen. Werbung für Dritte möchte ich nicht betreiben. Dies ist auch dieser Artikel nicht. Er gibt dir einige Maßstäbe an die Hand, mit welchen Du die Güte Deiner physischen Arbeitsmitttel messen magst.

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Mentoring © Sylvia NiCKEL

22. September 2017
von Sylvia Nickel
Keine Kommentare

Was Dir Mentoring bringt3 Minuten Lesezeit

Mentoring ist die zielgerichtete und zeitlich befristete – in der Regel ehrenamtliche – Begleitung eines relativ unerfahrenen Menschen durch einen erfahrenen. Damit spart sich der unerfahrene Mentee einige Umwege, da er von den Erfahrungen des anderen profitiert. Der Mentor oder die Mentorin profitiert hingegen vom Perspektivenwechsel und der Netzwerkerweiterung.

Mentoring versus Coaching

Die Mentoring-Definition betrachtet stellt sich die Frage: ist Mentoring nun der Begriff für »ehrenamtliches Coaching«? Die Antwort lautet ganz klar: Nein. Im Mittelpunkt des Mentoring steht der – in der Regel – ehrenamtliche Austausch von Erfahrungen, während das Coaching direkt an der Persönlichkeitsentwicklung des Coachees ansetzt.

Mentoring-Themen: Wie es euch gefällt

Mögliche Themen oder Mentoring-Bereiche sind vielfältig. Generell bietet sich jeder Bereich an, der für den Mentee neu ist, während der Mentor über einen großen Erfahrungsschatz in einem bestimmten Bereich verfügt, und diesen weitergeben möchte; hier einige Beispiele:

  • Neu in der Organisation (oder der Gesellschaft): Der Mentor unterstützt beim »Onboarding« solange, bis Regeln und  Abläufe klar sind, und strategische Verbindungen zu den Netzwerkknoten aufgebaut sind.
  • Jung hilft alt in Sachen Digitalisierung, Nutzung bestimmter Apps, dem Tablet oder Smartphone generell.
  • Neu im Arbeitsfeld oder in der Rolle: der Mentee profitiert hier vom anderen Blickwinkel, welcher mit der neuen Rolle in der Organisation oder im Leben auf ihn zukommt.

So findest Du Deinen Mentor/Mentee

Unabhängig davon, ob du formellen Mentoring-Programmen beitrittst oder informell selbst auf die Suche nach dem Tandem-Partner gehst: einige Fragen solltest Du für Dich klären:

  1. Was sind Thema und Ziel des Mentoring?
  2. Wie viel Zeit willst Du investieren? In der Regel gestalten sich formelle Mentoring-Programme über ein oder zwei Jahre mit einem jährlichen Aufwand von rund 40 Stunden, also eine Stunde wöchentlich.
  3. Win-Win-Faktor: Was ist für Dich der Gewinn beider Partner im Tandem?

Sind diese Fragen geklärt, kannst Du die Suche starten, ob in einem formalen internen oder externen Mentoring-Programm oder informal durch eigene Initiative. Gehe im letzteren Fall vor wie bei der Wahl des Fürsprechers. Und dies sind die Vorteile eines Mentoring:

Vorteile des Mentoring

  1. Du sparst eventuell Zeit, weil Du erst den Rat suchst und reflektieren kannst, bevor Du in das kalte Wasser springst.
  2. Du kannst über Deine Gedanken und dein Handeln reflektieren und erhältst Feedback.
  3. Du gewinnst einen Gefährten (m/w), welcher Dich weder lenken, noch steuern will, sondern Dir die Erfahrung weitergibt — womöglich viel länger als über die Laufzeit eines Mentoring hinaus.

Dieses Thema war Gegenstand des Webinars Karriere nach Maß | Mentoring. Den Videomitschnitt findest Du hier. Weitere Webinare von mir findest Du übrigens auf edudip und sofengo. Die Literatur, Vorträge und Videos habe ich hier für Dich zusammengestellt.

Eine entspannte Zeit,
Sylvia Nickel

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10 Handy-Funktionen © Sylvia Nickel

15. September 2017
von Sylvia Nickel
3 Kommentare

10 Handy-Funktionen, die Du nutzen solltest3 Minuten Lesezeit

Ich habe 10 Handy-Funktionen für Dich, die Dich vielleicht verblüffen. Wie viele Funktionen nutzt Du jenseits zusätzlicher Apps?

Das Smartphone ist ein Handcomputer, keine Frage, ein Palm sozusagen. Dem Selbst- und Zeitmanagement dient er hervorragend; das habe ich schon hier erläutert. Heute geht es um zehn Handy-Funktionen, an die Du vielleicht gar nicht denkst, wenn Du Dein Smartphone in Händen hältst. Und hier ist die Liste:

10 Handy-Funktionen, die andere Werkzeuge ersetzen

Dass das Smartphone ein wahrer Compagnon in Sachen Zeitmanagement ist, ist klar; doch wozu kann es sonst noch dienen — ohne zusätzliche Apps? Los geht’s.

10 Handy-Funktionen © Sylvia Nickel

  1. Uhr: wenn Du noch eine Armbanduhr trägt, dann eher aus sentimentalen Gründen, oder?!? Deine Uhrzeit ist jederzeit dabei. Bei mir übrigens standardmäßig in der linken Hosentasche hinten, wenn der Damen-Blazer wieder einmal keine Innentasche hat 😉
  2. Timer / Wecker: dies ist ein mächtiges Werkzeug, denn es geht nicht nur um den Wecker (für mich immer mit dem aktuellen Lieblingssong), sondern um Pomodoro. Die Tomatentechnik hat es in sich; nutze sie so oft es geht.
  3. Fotodokumentation: Alles und jedes kannst Du sofort festhalten — nicht nur für Selfies auf Social Media. Mir persönlich hilft diese Funktion beim Journaling, der Selbstmotivation, dem Einkaufszettel und vielem mehr.
  4. Kalender: stelle Deinen Kalender oder eine automatisierte Kopie davon auf Dein Smartphone um. Es erleichtert vieles.
  5. Notizen. Ich liebe mein handschriftliches Generalbuch, allein um der Krickeleien willen. Das hast Du auch auf Deinem Smartphone, mit einer Notiz-Funktion (auf Android wird Dir systemmäßig Google Keep/Notizen angeboten — einfach genial, denn Bild, Scrabble, Text, Ton … all das ist drin in Deinem Smartphone).
  6. Lupe: how cool is that? Etwas länger habe ich als »DigOld School« benötigt, um zu begreifen, dass ich eine Lesebrille in nahezu jedweder Stärke ständig dabei habe: Foto und vergrößern 🙂
    Dies eignet sich insbesondere für das Lesen von Produktspezifikationen im Einzelhandel.
  7. Spiegel: Es wird Dich vielleicht ebenso verblüffen wie mich. Über die Frontalkamera hast du jederzeit einen Spiegel parat. Praktisch, um zu sehen, ob die Frisur sitzt, die Mimik stimmt oder schlichtweg die Tomatensoße vom Lunch Spuren im Gesicht hinterlassen hat.
  8. Taschenrechner: Kurz mit dem Dreisatz checken, ob die Großpackung wirklich vorteilhafter ist? Kein Problem. Du hast den Taschenrechner stets dabei.
  9. Meditation/Flow Music: Zu viel Lärm, zu wenig Fokus? Stöpsele Dein Headset ein und los geht’s. Nebst Meeresrauschen und Waldgeräuschen habe ich Chilltrax auf der Playlist.
  10. Taschenlampe: Zu dunkel, um das Schlüsselloch zu finden? Du hast stets eine Taschenlampe dabei. Diese findest Du in den Grundfunktionen nebst W-Lan, Bluetooth usw.

Smartphone = Leatherman 2.0

Ich wünsche Dir eine entspannte Zeit mit Deinem Allzweckwerkzeug namens Smartphone, dem Schweizer Taschenmesser oder dem Leatherman im digitalen Zeitalter,
Sylvia Nickel
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8. September 2017
von Sylvia Nickel
4 Kommentare

Wie Du gute Gewohnheiten für noch mehr Produktivität verankerst4 Minuten Lesezeit

Produktivität hat viele Väter und Mütter. Nebst Zielklarheit und einem gesunden Körper gehören gute Gewohnheiten, sogenannte good habits, dazu. Wie Du diese Schritt für Schritt etablierst, liest du hier.

Ja, wir kennen das: »Der frühe Vogel fängt den Wurm« (früh aufstehen), »zuerst den Frosch essen« (schwierige Aufgaben zuerst in Angriff nehmen), »was keine Pause kennt, ist nicht dauerhaft« (zielgerichtet und bewusst abschalten), »Ordnung ist das halbe Leben« (Suchstress meiden) usw. — Lauter viele gute Gewohnheiten, die wir vermutlich schon in Kindheitstagen gehört haben.

Wer sich mit der persönlichen Produktivität befasst, wird kurz über lang zu der einen oder anderen guten Gewohnheit zurück kehren und diese Stück für Stück in sein Leben integrieren wollen; doch es ist nicht so einfach, eine gute Gewohnheit zu etablieren.

Warum so manche Verhaltensänderung Überwindung kostet

Wir laufen quasi im Auto-Modus durch den Tag. Tief verwurzelt sind viele Abläufe. Das entlastet: wir müssen nicht darüber nachdenken, beispielsweise

  • der Ablauf morgens nach dem Aufwachen,
  • der Weg zur Arbeit,
  • die Zubereitung von Getränken im Büro,
  • der Einkauf von Lebensmitteln.

Diese Erleichterung für das Gehirn ist auch die größte Bremse, wenn es darum geht, heute etwas anders zu machen. Denn die erlernten Abläufe erfordern Dein bewusstes Eingreifen, wenn ein Schritt hinzu kommt.

5 Tipps für Deine Veränderung zu noch mehr Produktivität

  1. Wähle eine Gewohnheit, die nicht allzu viel Zeit benötigt, beispielsweise fünf, zehn oder 15 Minuten täglich. Dies kann der Einbau von Gymnastik in der Morgenroutine ebenso sein wie … 〈Deine Wunschgewohnheit〉.
  2. Verbinde die neue Gewohnheit mit einer alten, die Du auch beibehalten willst.
  3. Formuliere Dein Ziel positiv, konkret und verknüpft, beispielsweise: »immer dann, wenn ich morgens aufstehe, mache ich zehn Kniebeugen.« In diesem Ziel liegt mehr Magie bzw. konkrete Handlungsanweisung an Dein Gehirn als in »ich werde täglich fünf Minuten Kniebeugen 7 Wochen für deinen Change (c) Sylvia Nickelmachen.« Denn dies ist vage und Dein Gehirn wird es als »irrelevant« einordnen.
  4. Unterstütze den Lernprozess mit einer Belohnung. Ein gutes Instrument (ohne Kalorien 😉 ) ist die 7-Weeks-App.
  5. Gib dir Zeit für die Veränderung, mindestens sieben Wochen. Erst nach einer Festigungsphase musst Du nicht mehr bewusst darüber nachdenken, dass Du etwas anders machen wolltest als früher. Beschließt Du zu früh, dass die neue Gewohnheit nun »Dein Ding« ist, besteht die Gefahr, dass Du schnell in die Zeit davor zurück fällst. Das Unterbewusstsein lädt zuzusagen das Sicherungsbackup.

Motiviere Dich mit der 7-weeks-App

Mit der 7-weks-App kannst Du Deinen Veränderungsprozess unterstützen. Es ist recht einfach.

  1. Du legst Dein Ziel an.
  2. Optional kannst Du die Begründung dafür notieren.
  3. Du trägst täglich ein, ob es geklappt hat oder nicht.
  4. Hast Du nichts eingetragen, meldet sich die App automatisch und erinnert Dich daran.

Die App findest Du unter 7 Weeks — Habit & Goal Tracker im Playstore und auf iTunes. Bitte trage nun nicht 7±2 Veränderungsziele beziehungsweise neue gute Gewohnheiten ein. Sondern beginne mit einer neuen guten Gewohnheit.

Eine Vertiefung bietet das Webinar 7 Wochen für deinen Change. Weitere Webinare von mir findest Du übrigens auf edudip und sofengo. Die Literatur, Vorträge und Videos habe ich hier für Dich zusammengestellt.

Eine entspannte Zeit mit neuen guten Gewohnheiten,
Sylvia Nickel
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1. September 2017
von Sylvia Nickel
Keine Kommentare

Wie viele Aufgaben gehören auf die Tagesliste?3 Minuten Lesezeit

»Wie viele Aufgaben gehören auf die Tagesliste und was macht man mit all den anderen?« — Diese Frage erreichte mich in der Sprechstunde. Hier ist meine Antwort.

MIT: Most Important Tasks

Auf die Tagesliste gehören die »most important tasks«, die wichtigsten Aufgaben. Regelmäßig naht hier eine Deadline, aber vor allem werden vielleicht auch andere behindert, wenn Du diese Aufgabe nicht erledigst. Es zieht also eine Lawine an Katastrophen nach sich. Zwar scheint nahezu jede Aufgabe nach »must« zu schreien doch nur wenige Aufgaben, denn es gibt auch noch andere Aufgabenkategorien:

  • Must (müssen): Hierzu gehören Aufgaben mit hoher Dringlichkeit und großer Wichtigkeit. Du erkennst sie daran, dass negative Folgen eintreten, wenn Du diese Aufgabe nicht heute erledigt, sondern vielleicht erst morgen.
  • Should (sollten): Diese Aufgaben sind wichtig für das Ziel oder das Ergebnis Deiner Rolle in der Organisation, gefährden jedoch nicht das Tagesziel. Ein tägliches Zeitfenster für die Should-Aufgaben ist sinnvoll, denn sonst werden sie irgendwann ein Must. Das schränkt Dich dann in Deiner Flexibilität der Tagesgestaltung ein. Jede neue Aufgabe, die im Tagesverlauf hinzu kommt und nach Dringlichkeit schreit oder kurzfristige Termine führen unweigerlich zu Mehrarbeit, wenn diese Aufgaben immer wieder geschoben werden.
  • Could (könnten): Wenn diese Aufgaben erledigt werden, wäre die Welt ein wenig schöner und perfekter. Wahrscheinlich aber fällt es niemandem auf. Vor allem aber bringt es keinen Mehrwert, für den der Kunde am Ende des Tages bereit ist, zu zahlen.
  • Won’t (wollen nicht): Diese Aufgabe sind Nonsense, denn sie bringen weder Dich noch einen anderen Menschen in Deinem Team oder Deine Kunden voran. Im Gegenteil: sie torpedieren sowohl Tagesziel als auch den nächsten Meilenstein oder das große Ziel.

Tagesliste © Sylvia Nickel

Die Most important tasks sind identisch mit den Must-Aufgaben. aber wie viele sind denn »normal«?

Maximal 5 Aufgaben der Kategorie »must« auf die Tagesliste

Die Must-Aufgaben oder most important tasks sollten nach diesen Prüffragen in der Anzahl geschrumpft sein. So finden sich vielleicht fünf Aufgaben dieser Kategorie auf deiner Tagesaufgabenliste. Das ist gut so. Plane diese Aufgaben am Abend zuvor, indem du sie bewusst nach oben schiebst oder das Fälligkeitsdatum auf morgen legst, unabhängig mit welchem digitalen Helferlein du arbeitest. Das funktioniert natürlich auch ganz konventionell mit einem Stück Papier.

Maximal 10 Aufgaben der Kategorie »should« auf der Tagesliste

Dazu gehören wichtige Aufgaben, die Dich näher an Deinen nächsten Meilenstein, an das nächste Ziel in Deiner jeweiligen Rollen bringen. Hier werden in der Literatur und auf anderen Kanälen gerne bis zu 25 genannt, aber mal ehrlich: wenn Aufgaben mit zehn Minuten Workload oder mehr, idealerweise 20–30 Minuten, auf der Liste landen, dann passen da nur 300 Minuten Workload drauf, an einem Tag ohne Meetings oder andere Termine, denn Deine Must-Aufgaben haben ja schon 60–90 Minuten, vielleicht auch 120 Minuten Workload benötigt.

Eine zu große Should-Liste für den Tag (nicht insgesamt) ist unmotivierend. Entscheide am Vorabend, welche Aufgabenbearbeitung realistisch ist und passe Dein System an.

Dieses Thema ist Teil des Intensiv-Webinars  Die perfekte To-do-Liste. Hier besprechen wir auch, mit welchen Fragen Du die für Dich optimale App in Sachen Task Management findest. Weitere Webinare von mir findest Du übrigens auf edudip und sofengo. Die Literatur, Vorträge und Videos habe ich hier für Dich zusammengestellt.

Ein entspanntes Arbeiten mit deiner Tagesliste,
Sylvia Nickel

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Homeoffice © Sylvia Nickel

22. August 2017
von Sylvia Nickel
5 Kommentare

Homeoffice, Home Office oder Home-Office?1 Minuten Lesezeit

Das Homeoffice ist in aller Munde, doch wie wird es geschrieben? Nebst »Home Office« finden sich »Home-Office« und »Homeoffice«.

Homeoffice und der Duden

Der Duden schlägt vor:

»Home­of­fice, Home-Of­fice, das«

Dies ist auch logisch, denn schließlich gibt es auch eine Homebase, den Homecomputer, den Homedress, den Homefighter, das Homeland, das Homelearning, die Homeless, ein Homeplate und den Homeworker — wahlweise zusammen geschrieben oder mit Bindestrich in oben dargestellter Weise.

Solltest Du bislang »Home Office« geschrieben haben, so befindest Du Dich in der Mehrheit: die Googleabfrage nach »Home Office« liefert mit 94.200.000 Ergebnissen glatt zwölf mal mehr als »Homeoffice«, das gerade einmal 7.730.000 Treffer bietet (Stand: 21.08.2017 | 13:31 Uhr).

Homeoffice = Büro 4.1?

Im Gegensatz zum »Büro 4.1« umfasst das Homeoffice lediglich den Arbeitsplatz innerhalb der Wohnräume. Das Büro 4.1 bezieht auch andere Formen der ortsungebundenen Büroarbeit mit ein wie beispielsweise Coworkings Spaces, Lounges oder schlichtweg Reisemittel.
Tja, ich werde jetzt erst mal die Texte nach Duden anpassen und »Home Office« durch »Homeoffice« ersetzen 😉

Eine entspannte Zeit,
Sylvia Nickel
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